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Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

Ziel 4: Hochwertige Bildung

Das Ziel gliedert sich in mehrere Unterziele. Die ersten Unterziele decken das lebenslange Lernen von frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung, Grundschulbildung, universitärer und beruflicher Bildung ab (4.1 – 4.4). Ebenso sollen die Geschlechter gleichgestellt und Inklusion gefördert (4.5) sowie der Analphabetismus bekämpft werden (4.6). Mit Unterziel 4.7 soll allen Lernenden die Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt werden. Dazu sollen Bildungseinrichtungen gebaut und ausgebaut werden (4.a), wesentlich mehr Hochschulstipendien für Menschen aus Entwicklungsländern verliehen (4.b) und das Angebot an qualifizierten Lehrkräften wesentlich erhöht werden (4.c).

Weißes Buch mit Stift auf rotem Hintergrund. © UN

Neues zur hochwertigen Bildung

Ressourcenverbrauch

Papierverbrauch der TU

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Der Papierverbrauch der TU ist durch die Pandemie in den letzten Jahren stark zurückgegangen. Der Recyclingpapieranteil stagniert bei 36% Prozent.

Aktueller Stand

Seit 2015 werden die Daten zum Papierverbrauch der TU Dortmund jährlich im Papieratlas gemeldet und veröffentlicht. Durch ein zentrales Beschaffungssystem kann der gesamte Papierverbrauch aller Fakultäten, Institute und der Verwaltung in Summe nachvollzogen werden. Dabei werden alle verwendeten Papiere in DIN A4 Größe umgerechnet, beispielsweise zählt ein DIN A3 Papier als zwei DIN A4 Papiere. 

Mit der Einführung von digitalen Systemen wie SAP und digitalen Vorlesungsverzeichnissen sowie Prüfungssystemen sank der Papierverbrauch von etwa 24 Millionen Blatt DIN A4 2015 auf etwa 15 Millionen Blatt im Schnitt in den folgenden 4 Jahren.
Durch die Einschränkungen der Präsenzveranstaltungen und den Umstieg auf Online-Lehre sowie Homeoffice wurden im ersten Jahr der Corona-Pandemie nur 6,5 Millionen Blatt verbraucht. Das sind mehr als 8 Millionen Blatt weniger als im Jahr davor. Für die Herstellung von 8,7 Millionen Blatt Papier (32,3 Tonnen) werden etwa 80 Tonnen Holz benötigt. Das sind 48 Fichten, die 25 Meter groß sind.

Die Verringerung des Papierverbrauchs kommt auch dadurch zustande, dass viele Mitarbeitende 2020 im Homeoffice waren und Studierende auf eigene Drucker ausweichen mussten. Der Verbrauch hat sich somit zu einem Teil verlagert, hierüber gibt es aber keine Datenerfassung. Trotzdem kann man aber davon ausgehen, dass die zunehmende Digitalisierung, forciert durch die Kontaktbeschränkungen der Pandemie, einen nachhaltigen Effekt auf den Verbrauch von Papier haben werden.

 

Anteil Recyclingpapier

Zusätzlich zum gesamten Papierverbrauch gibt es auch Daten zum Anteil des verbrauchten Recyclingpapiers.  In der TU Dortmund wird Recyclingpapier verwendet, was mit dem Blauen Engel Siegel zertifiziert ist. Die Zertifizierung garantiert, dass das Recyclingpapier zu 100% aus Altpapier hergestellt wurde.

Der Anteil des verwendeten Recyclingpapiers an der TU liegt seit 2017 etwa bei 33 % oder geringfügig höher. Im Jahr 2020 wurden 2,3 Millionen Blatt Recyclingpapier verbraucht und die Quote damit leicht auf 36 % gesteigert.

Die Nachhaltigkeitsstrategie der TU enthält das Ziel, bis 2025 den Anteil des Recyclingpapiers auf mindestens 80% zu erhöhen von aktuell 36%.

Die Verwendung von Recyclingpapier anstatt von Frischfaser-Papier spart sowohl Wasser, verwendetes Holz, Energie als auch CO2 Emissionen ein. Diese Ressourcen werden durch die gesamte Bereitsstellungskette bis hin zum fertigen Kopierpapier verbraucht. Die Bereitstellung umfasst dabei unter anderem das Fällen der Bäume im Forst, die chemische Zellstoffaufbereitung sowie den Transport zum Endverbraucher. Für die hier verwendeten Kennzahlen wurde eine Studie des IFEU Instituts aus dem Jahr 2006 verwendet. Für die Herstellung von Papier sind die Ressourcen Wasser, Energie sowie CO2 interessant und belasten die Umwelt durch ihre Verwendung.

Übersicht des geringeren Verbrauchs von Wasser, CO2, Energie und Holz von Recyclingpapier im Vergleich zu Frischfaserpapier. © TU Dortmund​/​Nachhaltigkeitsbüro
Daten aus "Ökologischer Vergleich von Büropapieren in Abhängigkeit vom Faserrohstoff" (IFEU Heidelberg 2006) und von Initiative Pro Recycling (papiernetz.de)

Im Jahr 2020 hat die TU etwa 4,12 Millionen Blatt Frischfaser-Papier und circa 2,33 Millionen Blatt Recyclingpapier verbraucht. Für die Erzeugung dieser Papiermengen wurden insgesamt 32 Tonnen CO2 emittiert, 1,31 Millionen Liter Wasser verbraucht und 270.000 kWh Energie verbraucht. Durch die Verwendung von Recyclingpapier statt Frischfaserpapier konnten 370.000 Liter Wasser, etwa 76.000 kWh Energie und 2 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Zum Vergleich: Mit den Einsparung kann der tägliche Wasserbedarf von über 3000 Personen für ein ganzes Jahr gedeckt werden. Die eingesparte Energie könnte mehr als 20 Drei-Personen-Haushalte ein Jahr lang versorgen (vgl. Papieratlas 2021).  

Die Wahl von Recyclingpapier oder Frischfaserpapier an der Universität ist den Verbraucher*innen in Fakultäten, Verwaltung und den Studierenden selber überlassen. Obwohl das verwendete Recyclingpapier hohe Qualität, ein Weißegrad von 90% und sogar geringere Kosten aufweist, steigt die Recyclingquote an der TU in den letzten Jahren nur minimal. Hier sind die individuellen Verbraucher in den Fakultäten und Instituten gefragt.

Durch eine vollständige Umstellung auf Recyclingpapier bei aktuellen Verbrauchswerten (2020:  6,45 Millionen Blatt DIN A4) könnten jährlich 5,6 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. Zudem würden für die Herstellung des Papiers über 1 Millionen Liter Wasser und 210.000 kWh weniger verbraucht.

Mit der fortschreitenden Digitalisierung werden in Zukunft auch weitere Angebote geschaffen, die den Papierverbrauch reduzieren. Die Universitätsbibliothek wird im März 2022 vollständig von Multifunktionsdruckern und –kopierern auf ein rein digitales Scanangebot umstellen (zum Blog-Eintrag der UB).

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.