Klimaschutzkonzept der TU Dortmund
Die Technische Universität Dortmund verfolgt das Ziel, ihren Campus und Universitätsbetrieb konsequent nachhaltiger zu gestalten. Mit dem Klimaschutzkonzept legt die TU Dortmund eine strategische Grundlage vor, um Treibhausgasemissionen systematisch zu erfassen, gezielt zu reduzieren und nachhaltige Strukturen langfristig zu stärken. Ziel ist es, die direkten Emissionen aus Energieverbrauch und Verbrennungsprozessen (Scopes 1 und 2) bis zum Jahr 2045 nahezu treibhausgasneutral zu gestalten. Über alle Emissionsbereiche hinweg (Scopes 1–3) strebt die TU Dortmund bis 2045 eine Reduktion der Treibhausgasemissionen um 50 % bis 75 % gegenüber dem Basisjahr 2024 an. Das Konzept analysiert die aktuelle Energie- und Treibhausgasbilanz der Universität, identifiziert zentrale Handlungsfelder und zeigt konkrete Entwicklungspfade für einen klimafreundlicheren Campusbetrieb auf.

Im Jahr 2024 verursachte die TU Dortmund – unter Berücksichtigung des bundesweiten Strommixes – rund 46.000 t CO₂‑Äquivalente. Die größten Emissionsquellen sind der Strom- und Wärmeverbrauch sowie das Mobilitätsverhalten der Universitätsangehörigen, insbesondere der tägliche Pendelverkehr. Gleichzeitig konnten seit 2019 bereits deutliche Emissionsreduktionen (ca. 28 %) erzielt werden – unter anderem durch Effizienzmaßnahmen im Gebäudebetrieb und des Nutzerverhaltens sowie die Umstellung auf Ökostrom. Weitere Informationen hierzu finden Sie auch im Nachhaltigkeitsbericht im Kapitel Treibhausgasemissionen.
Das Klimaschutzkonzept bündelt ein breites Maßnahmenpaket, mit denen die Universität ihre Emissionen weiter reduzieren möchte. Dazu zählen der Ausbau erneuerbarer Energien auf dem Campus – etwa durch Photovoltaik und perspektivisch eine Windenergieanlage –, die klimafreundliche Weiterentwicklung der Wärmeversorgung (u.a. einer Holzepelletanlage), ein Energiemanagement sowie technische Optimierungen im Gebäudebetrieb. Ergänzt wird dies durch Maßnahmen zur Förderung nachhaltiger Mobilität, beispielsweise durch eine Erweiterung der Mobilitätsangeboteim Umweltverbund, Ansätze zur Reduktion von Dienstreisen und eine Verbesserung der Fahrrad-Infrastruktur. Auch Themen wie nachhaltige Beschaffung, Digitalisierung, Klimaanpassung sowie Nachhaltigkeit in Forschung und Lehre sind Bestandteil des Konzepts.
Mit diesem ganzheitlichen Ansatz möchte die TU Dortmund ihre Rolle als verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Universität weiter stärken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz leisten. Das Klimaschutzkonzept bildet dabei den strategischen Rahmen für die nächsten Jahre und unterstützt die Transformation hin zu einer bilanziell treibhausgasneutralen Hochschule.
Das Klimaschutzkonzept der TU Dortmund steht hier zum Download:
Klimaschutzmanagement
Für die Organisation eines koordinierten Verfahrens und zur Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes hat die TU Dortmund ein Klimaschutzmanagement eingerichtet.
Die Stelle für das Klimaschutzmanagement wird gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative.
- Projekttitel: KSI: Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes für die TU Dortmund
- Laufzeit: 06.2024 bis 08.2026
- Förderkennzeichen: 67K23500
Nationale Klimaschutzinitiative:
"Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert die Bundesregierung seit 2008 zahlreiche Projekte; die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Diese Vielfalt ist Garant für gute Ideen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei. Von ihr profitieren Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen."






