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Einstieg ins Gärtnern

Kleingärten in der Stadt, Gemeinschaftsgärten oder der eigene Acker - immer mehr Menschen beginnen wieder, Schaufel und Samen in die Hand zu nehmen und Blumen, Gemüse und Obst anzupflanzen.

Auf dieser Seite finden sich ein paar Einstiegsinformationen, für die ersten Schritte auf dem Acker. Weiterführende Informationen finden sich zum Beispiel auch in der Universitätsbibliothek zum Thema Gemüseanbau und Saatgutgewinnung.

Gartenwerkzeug und Pflanzen liegen am Rande eines Beets © Alexander Raths​/​AdobeStock.com

Der Zeitpunkt ist entscheidend, wenn vor allem draußen Blumen und Gemüse angebaut werden sollen.

Grundsätzlich startet das Gartenjahr für die meisten Pflanzen zwischen März und Mai. So werden zum Beispiel Möhren und Zwiebeln oft im März gesät, Zucchini und Kartoffeln kann man im April pflanzen und sonnenliebende Pflanzen wie Paprika und Tomate kommen erst im Mai nach draußen.

Diese Zeiten können sich stark unterscheiden und kommen immer auch auf die Sorte an. Am besten orientiert man sich tatsächlich an den Angaben auf den Saatguttüten. Sät man zu früh, kann die Pflanze durch Frost kaputt gehen. Sät man zu spät, kann es sein, dass die Früchte nicht ganz ausreifen. Vor allem bei mediteranen Sorten wie Paprika, Chili, Aubergine oder Artischoke ist der letzte Aspekt entscheidend, sät man diese zu spät gibt es keine große Ernte. Die meisten anderen Sorten können auch etwas später gesät werden und haben dadurch meist nur geringe Einbußen.

Der Aussaatzeitpunkt hängt auch davon ab, wo und wie gegärtnert wird. Gewächshäuser sind schon etwas früher im Jahr frostfrei und deutlich wärmer. Auch ein Balkon kann bei sonniger Lage schon früher bepflanzt werden.

Bei den Saatguttütchen muss darauf geachtet werden, ob es sich um eine Direktsaat handelt oder die Pflanzen vorgezogen werden müssen. Direktsaat erfolgt direkt ins Beet, dort wo die Pflanze über die Saison wachsen kann. Vorkulturen werden meist zunächst in kleine Töpfe oder Schalen gesät, bis sie groß genug sind um ausgepflanzt zu werden. Direktsaaten sind zum Beispiel rote Bete, Radieschen, Möhren und Bohnen. Paprika, Tomaten und Chili werden meist ab Februar oder März vorgezogen.

Pflanzen brauchen nicht viel zum wachsen:

  • nährstoffreiche Erde
  • Wasser
  • Licht
  • Wärme
  • Pflege

Wenn klein angefangen werden soll, kann einfach der Balkonkasten mit Erde gefüllt werden und dort Erdbeeren und Salat angebaut werden. Im großen Stil auf dem Acker müssen die Nährstoffe vielleicht durch Kompost oder Dünger dazu kommen. Gegossen werden muss in jedem Fall, besonders in heißen, trockenen Sommern.

Licht spielt vor allem bei der Voranzucht eine entscheidende Rolle: Bekommen die Pflanzen nicht genug Licht im Frühjahr, verkümmern sie oder werden schwach.

Die benötigte Temperatur zur Keimung unterscheidet sich je nach Pflanze stark, Salate sind oft Kaltkeimer (18°C), wohingegen Chilis es warm mögen (25°C). Ähnliches gilt dann auch für die Pflanzung im Freiland, frostempfindliche Pflanzen sollte man nicht raus setzen bevor der letzte Frost vorrüber ist.

Wenn der grüne Daumen gerade erst entdeckt wird, lohnt es sich einfache Gemüse- und Blumensorten anzubauen, die viel Freude bereiten. Gerade bei Gemüse sollte man Sorten anzubauen, die man besonders gerne isst und einfach anzubauen sind.

Für den Einstieg empfehlen wir zum Beispiel folgendes:

  • Radieschen
  • Salate
  • Erbsen
  • Mangold
  • Tomaten
  • Bohnen
  • Zucchini

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.