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Nachhaltigkeitsstrategie

Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie

In der 2021 verabschiedeten Nachhaltigkeitsstrategie der TU wird zum aktuellen Status an der Universität berichtet aber auch konkrete Ziele und Vorhaben für die Zukunft gefasst. Für eine bessere Visualisierung wurden die Ziele in einzelnen Infografiken aufgerarbeitet. Genauere Erläuterungen zu den verschiedenen Zielen und dem aktuellen Status finden sich hier.

Ziel 1 der Nachhaltigkeitsstragie: 20% weniger Flug und PKW Reisen © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund setzt sich in der Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel, die Flug- und PKW-Reisen ihrer Mitarbeitenden bis 2025 um 20 % zu reduzieren. Als Vergleichsjahr dient dazu das Jahr 2019.

Anfang des Jahres 2022 wurde die Reisenkostenabrechnung geändert, sodass insbesondere Reisen mit der Bahn unterstützt und vereinfacht werden.  Nun können sich Dienstreisende zum Beispiel für eine Bahnfahrt entscheiden, auch wenn die Fahrkarte teurer ist oder durch die längere Fahrzeit Anspruch auf Übernachtung und höheres Tagegeld entsteht.

Ziel 2 der Nachhaltigkeitsstragie: Selbstverpflichtung der Mitarbeitenden zum Verzicht von Flugreisen unter 1000 Kilometern © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund setzt sich in der Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel, die Flug- und PKW-Reisen ihrer Mitarbeitenden zu reduzieren. Dazu sollen möglichst viele Mitglieder dazu motiviert werden, eine Selbstverpflichtung zum Verzicht von Flugreisen unter 1000 Kilometern zu unterzeichnen. Ähnliche Modelle und Erklärungen gibt es bereits, beispielsweise im Projekt Unter1000.

Anfang des Jahres 2022 wurde die Reisenkostenabrechnung geändert, sodass insbesondere Reisen mit der Bahn unterstützt und vereinfacht werden.  Nun können sich Dienstreisende zum Beispiel für eine Bahnfahrt entscheiden, auch wenn die Fahrkarte teurer ist oder durch die längere Fahrzeit Anspruch auf Übernachtung und höheres Tagegeld entsteht.

Ziel 3 der Nachhaltigkeitsstrategie: Radförderprogramm © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

In der Nachhaltigkeitsstrategie setzt sich die TU das Ziel,  Anreize für die Nutzung umweltschonender Verkehrsmittel für ihre Mitglieder anzubieten. Insbesondere soll das Umsteigen auf das Fahrrad als umweltschonendes Verkehrsmittel gefördert werden.

Ziel 4 der Nachhaltigkeitsstratgie: 500 zusätzliche Stellplätze bis 2025 © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Im Rahmen eines Mobilitätskonzept sollen bis 2025 zusätzlich 500 überdachte und gesicherte Abstellplätze für Fahr-
räder geschaffen werden.  Insbesondere sollen damit auch Besitzerinnen und Besitzer von
hochwertigen (Elektro-)Räder zur Anreise mit dem Fahrrad motiviert werden.

Ziel 5 der Nachhaltigkeitsstrategie: 500 zusätzliche Jobtickets bis 2025 © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Kooperation mit der DSW21 die Möglichkeit ein Job-Ticket / Großkundenticket zu beziehen. Dieses gilt für die ganze Woche für beliebig viele Fahrten, auch in der Freizeit, rund um die Uhr im gewählten Geltungsbereich im Nahverkehr. Durch das gemeinsame beziehen der Tickets wird ein Preisnachlass gewährt von 8% bis 12 %.

Aktuell werden 100-250 Jobtickets über die TU bezogen. In der Nachhaltigkeitsstrategie ist das Ziel formuliert, die Anzahl der Jobtickets auf 500 zu erhöhen.

Ziel 6 der Nachhaltigkeitsstrategie: Etablierung eines Wissenschaftsforum Nachhaltigkeit © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

An der TU wird in einigen Bereichen bereits zu Themen der Nachhaltigkeit geforscht. In der Strategie ist das Ziel formuliert, ein Wissenschaftsforums Nachhaltigkeit zu etablieren,  um den Dialog zwischen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der TU Dortmund weiter zu stärken und Nachhaltigkeit als interdisziplinäre Herausforderung zu vermitteln. Das Forum soll dazu beitragen, aussichtsreiche Ansätze für Forschungsinitiativen und-kooperationen oder neue
Lehrformate auszuloten. Um dieses Vorhaben zu unterstützen, soll das im Aufbau
befindliche Forschungsinformationssystem der TU Dortmund um Informationen
zum Bereich Nachhaltigkeit erweitert werden.

Ziel 7 der Nachhaltigkeitsstragie: Erweiterung des Fort- und Weiterbildungsangebots für Mitarbeitende um Nachhaltigkeitsthemen © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund wird ihr Fort- und Weiterbildungsangebot gezielt um Nachhaltigkeitsthemen erweitern. Ziel ist die Vermittlung von Kenntnissen und Kompetenzen, die die Mitglieder der TU Dortmund dazu befähigen, sozial, ökologisch und
ökonomisch nachhaltig zu handeln.

In das Fort- und Weiterbildungsprogramm sollen daher Formate zum Energiesparen und zur Umweltschonung (Müllvermeidung,
Nutzung ökologisch verträglicher Arbeitsmaterialien) integriert werden. Zudem sollen Diversitäts- und Genderkompetenzen stärker in den Fokus rücken, z. B. die Sensibilisierung für Gender-Fragen oder zum Umgang mit Verschiedenheit. Ausgebaut werden sollen auch die Angebote zur Gesundheit am Arbeitsplatz.

Ziel 8 der Nachhaltigkeitsstrategie: Bauliche und informatorische Barrierefreiheit bis 2025 © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund will bis zum Jahr 2025 baulich sowie informatorisch barrierefrei sein. Insbesondere soll bis dahin ein barrierefreier Zugang zu den Informationen über Forschung, Lehre und den Serviceangeboten der Hochschule realisiert und die barrierefreie Wegeführung auf dem Campus abgeschlossen werden

Ziel 9 der Nachhaltigkeitsstragie: Etablierung eines Nachhaltigkeitsbüros © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund wird in der Zentralverwaltung ein „Sustainability Office/ Nachhaltigkeitsbüro“ etablieren. Dieses soll als eigenes Sachgebiet, auch zur Unterstützung des Arbeitskreises Nachhaltigkeit, die Offenheit für und Durchsetzbarkeit von Nachhaltigkeitsprojekten stärken.

Ein Nachhaltigkeitsbüro wurde im Sommer 2021 realisiert und befindet sich auf dem Cam­pus Nord der TU Dort­mund, direkt unter der Food Fa­kul­tät im Uni-Center. Als Teil der Abteilung Organisationsentwicklung des De­zer­na­tes Hoch­schul­ent­wick­lung und Or­ga­ni­sa­ti­on über­nimmt das Nach­hal­tig­keits­bü­ro die ope­ra­tiven Aufgaben und ist zentrale An­lauf­stel­le für alle Mitglieder der TU. Ebenso stärkt und un­ter­stützt es Nach­hal­tig­keits­pro­jek­te und -initiativen an der TU Dort­mund und über den Cam­pus hinaus. Um Synergien von den ver­schie­de­nen Nachhaltigkeitsakteur*innen zu nut­zen und den Aus­tausch der ver­schie­de­nen Statusgruppen zu intensivieren, bietet das Büro Vernetzungsmöglichkeiten für die einzelnen Akteure. 

Wer im Nach­hal­tig­keits­bü­ro arbeitet und wie man das Büro er­reicht, findet sich im Be­reich Kontakt.

Ziel 10 der Nachhaltigkeitsstrategie: Regelmäßige und transparente Nachhaltigkeitsberichterstattung © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU setzt sich das Ziel, regelmäßig und transparent über Nachhaltigkeit und die Entwicklungen an der Hochschule zu berichten.

Derzeit arbeitet das Nachhaltigkeitsbüro an der Umsetzung eines ersten Nachhaltigkeitsbericht, der vor allem den aktuellen Stand und geplante Entwicklungen sowie Ziele beschreibt. Zur transparenten Kommunikation befinden sich viele Informationen auch auf dieser Webseite und es sollen in Zukunft auch die etablierten Medien der TU mehr genutzt werden.

Ziel 11 der Nachhaltigkeitsstrategie: Ausbau der Mitgestaltungsmöglichkeiten © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Für die TU Dort­mund ist Nach­hal­tig­keit eine Ge­mein­schafts­auf­ga­be, an der alle ih­re Mitglieder, Pro­fesso­rin­nen und Pro­fes­soren, Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter sowie Stu­die­ren­de bereichsübergreifend mitwirken.

In der Nachhaltigkeitsstrategie ist das Ziel formuliert, Möglichkeiten zur Mitgestaltung weiter auszubauen, z. B. durch Ideenwettbewerbe oder ein studentisches Ideenmanagement.

Beispielsweise wurde im Herbst ein Workshop durch eine Inititiativgruppe umgesetzt, in dem TU-Mitglieder gemeinsam über nachhaltige Visionen und zukünftige Entwicklungen diskutieren konnten.

Ziel 12 der Nachhaltigkeitsstrategie: Umstellung auf zertifizierten Ökostrom bis 2025 © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die Universität strebt bis 2025 an, ihre Stromversorgung auf zertifizierten Ökostrom umzustellen.

Die TU Dortmund produziert fast die Hälfte ihres Strombedarfs selbst durch Blockheizkraftwerke. Etwas 55 % des Strombedarfs werden extern zugekauft. Seit Beginn 2022 wird ausschließlich zertifizierter Ökostrom eingekauft.

Ziel 13 der Nachhaltigkeitsstrategie: Erhöhung des Home-Office-Anteils © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Um eine klimaneutralere Energiebilanz zu bekommen, strebt die TU einen höheren, dauerhaften Home-Office-Anteil an.

Ziel 14 der Nachhaltigkeitsstrategie: Reduktion nicht notwendiger Dienstreisen © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU setzt sich das Ziel, nicht notwendige Dienstreisen zu reduzieren.

Hierzu soll eine Selbstverpflichtung zum Verzicht auf PKW- und Flugreisen für
Reisen unter 1000 km formuliert werden (Ziel 2). Insgesamt will die TU Dortmund i hre
Flug- und PKW-Reisen bis 2025 um 20% im Vergleich zum Jahr 2019 reduzieren (Ziel 1).

Ziel 15 der Nachhaltigkeitsstrategie: Erstellung eines Konzepts für nachhaltige Mobilität © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund wird ein Konzept für nachhaltige Mobilität bis 2022 erstellen. Ziel ist es, die Erreichbarkeit des Campus mit klimaneutralen und klimaschonenden Verkehrsmitteln zu verbessern und Mitgliedern der TU Anreize für die Nutzung umweltschonender Verkehrsmittel zu bieten.

Ziel 16 der Nachhaltigkeitsstrategie: Definition von nachhaltigen Kriterien für die Beschaffung © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund wird Nachhaltigkeitskriterien für die Beschaffung von Sachausstattung und Materialien definieren. Ziel ist es, über die gesetzlichen Nachhaltigkeitskriterien hinaus, eigene und tu-spezifische Anforderungen zu formulieren
(z.B. Vorzug ökologischer Produkte bei Preisgleichheit oder Kunststoffe vermeiden).

Ziel 11 der Nachhaltigkeitsstrategie: Reduktion des gesamten Papierverbrauchs um 10% © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU hat sich das Ziel gesetzt, ihren Gesamtpapierverbrauch bis Ende 2021 um 10 % redu-
zieren.

Durch die Pandemie ist der Papierverbrauch stark gesunken. Inwiefern dieser Trend von Dauer ist, bleibt abzuwarten. Aktuell werden aber immer mehr digitale Systeme und Lösungen errichtet beispielsweise rüstet die Universitätsbibliothek von Druckern und Kopierern auf ausschließlich Scanner um. 

Ziel 18 der Nachhaltigkeitsstrategie: Erhöhung des hochschulweiten Recyclingpapieranteils auf 80% © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

In der Nachhaltigkeitsstrategie wird das Ziel formuliert, den hochschulweiten Anteil an Recyclingpapier bis 2025 auf 80% zu steigern.

Aktuell liegt der Anteil des verwendeten Recyclingpapiers etwa bei  36 %.

Ziel 19 der Nachhaltigkeitsstrategie: Umsetzung der Vorgaben aus dem E-Government-Gesetz sowie dem Online-Zugangs-Gesetz © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund wird die Möglichkeiten für ein digitales Arbeiten erweitern, insbesondere auch, um dadurch Arbeiten im Home-Office zu erleichtern, z.B. durch die Nutzung digitaler Signaturen, digitaler Akten, digitaler Post oder digitaler Ar-
beitszeiterfassung. Ziel der Universität ist die Umsetzung der Vorgaben aus dem E-Government-Gesetz sowie dem Online-Zugangsgesetz, möglichst schon vor dem Jahr 2025, zu erfüllen.

Ziel 20 der Nachhaltigkeitsstrategie: Schaffung grüner Pausenflächen und Hörsäle im Freien © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die TU Dortmund wird ein Projekt „Green Campus“ starten. In diesem soll ein Konzept erarbeitet werden, wie auf dem Campus „grüne Pausenflächen“ oder „Grüne Hörsäle“ im Freien entstehen können.

Ziel 20 der Nachhaltigkeitsstrategie: Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk © Natalie Kaß​/​TU Dortmund

Die Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk soll intensiviert werden, um langfristig gesündere Ernährung zu ermöglichen. Insbesondere soll, ggf. unter Beteiligung von Ernährungswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern, ein gemeinsames Konzept zur gesunden Ernährung und zur nachhaltigen Gastronomie erarbeitet werden.

Auch in anderen Bereichen wie studentischem Wohnen und sozialem Leben am Campus ist die Zusammenarbeit mit dem Studierendenwerk von Bedeutung für eine nachhaltige Entwicklung.

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.