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Soziale Nachhaltigkeit

Gesundheit

Die Gesundheitsprävention am Campus der TU Dortmund wird durch die Arbeitsmedizinische Vorsorge, das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM), die Psychologische Studienberatung und durch den Hochschulsport (hsp) gewährleistet. Darüber hinaus gibt es für die TU-Beschäftigten neben verpflichtenden und freiwilligen Angeboten zum Arbeitsschutz weitere Beratungsangebote. The Student Health Management (SGM) (in German) promotes students' physical, mental, and social health.

Arbeitsmedizinische Vorsorge

Das Ziel der gesetzlich vorgeschriebenen arbeitsmedizinischen Vorsorge ist es, arbeitsbedingte Gesundheitsbeschwerden frühzeitig zu erkennen und arbeitsbedingte Erkrankungen einschließlich Berufserkrankungen zu verhüten. Sie wird durch das Referat Arbeits-, Umwelt- und Gesundheitsschutz gemeinsam mit einem externen betriebsärztlichen Dienst organisiert. Als zusätzliches Angebot über die arbeitsmedizinische Vorsorge hinaus organisiert das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) präventive Angebote für die Beschäftigten.

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)

Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) der TU Dortmund fördert Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten durch Gesundheitsangebote wie Weiterbildungen, Pausenaktivitäten, Screenings und Beratungen. 2024 wurden diese insgesamt 2.158-mal genutzt. Ein Gesundheitspass mit Prämiensystem motiviert zur Teilnahme. Ergänzt wird das Programm durch Sonderaktionen und eine regelmäßige Gesundheitswoche.

Balkendiagramm, das die Gesundheitsangebote des Jahres 2024 und die Teilnehmer am jeweiligen Angebot darstellt.
Genaue Daten sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:

AngeboteTeilnehmer
Arbeitsmedizinische Vorsorge875
Mobile Massage162
15-minütiges Training in der Mittagspause354
Grippeschutzimpfung160
Führungskräfteentwicklung118
Zirkeltraining im hauseigenen Fitnessstudio310
Ergonomieberatung16
Entspannungspause Klangschale36
Mitgliedschaften der Beschäftigten im hauseigenen Fitnessstudio75

Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)

Die Stabsstelle Betriebliches Eingliederungsmanagement der TU Dortmund setzt die in Deutschland geltenden, gesetzlichen Vorgaben des BEM um. Das BEM der TU Dortmund unterstützt Beschäftigte freiwillig, vertraulich und individuell bei gesundheitlichen Belastungen, Prävention, Rehabilitation und (stufenweisen) Wiedereingliederung. Es ermöglicht Mitbestimmung bei Maßnahmen wie Arbeitsplatzgestaltung oder Arbeitszeitanpassung und bietet zudem Pflegeberatung sowie einen Online-Pflegetreff für Studierende an.

Psychologische Studienberatung an der TU Dortmund

Die Psychologische Studienberatung der TU Dortmund unterstützt Studierende und Beschäftigte kostenlos und vertraulich bei schwierigen Lebenssituationen. Sie bietet individuelle Beratung, Gruppenangebote und Vorträge zur Entwicklung von Bewältigungsstrategien und Kompetenzen an.

Soziale Ansprechpartnerinnen

Die Soziale Ansprechpartnerinnen (SAPa) bieten Beschäftigten kollegiale Hilfestellung in Krisensituationen. Die Sozialen Ansprechpartnerinnen (kurz SAPa) bieten Beschäftigten kollegiale Hilfestellung in Krisensituationen. Sie beraten zu Themen wie Sucht, Trauer, Mobbing oder bieten Unterstützung bei psychischen Problemen und Konflikten im beruflichen sowie privaten Umfeld.

Ernährung

Das Studierendenwerk Dortmund versorgt die Studierenden verschiedener Hochschulen der Region mit einem vielfältigen Speisen- und Getränkeangebot. Ziel ist es, unterschiedliche Ernährungsweisen, individuelle Bedürfnisse und kulturelle Hintergründe zu berücksichtigen sowie nachhaltige Entwicklungen in der Hochschulgastronomie zu fördern. Bereits heute besteht ein großer Teil des Angebots aus vegetarischen und veganen Gerichten. Das pflanzenbasierte Angebot wird kontinuierlich weiterentwickelt und um ausgewogene und nährstoffreiche Speisen ergänzt. Gleichzeitig werden Maßnahmen zur Reduzierung des Fettanteils einzelner Gerichte sowie zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen umgesetzt. Für Außer-Haus-Mahlzeiten wird seit 2021 auf Einweggeschirr verzichtet. Stattdessen können Gäste eigenes oder ausgeliehenes Mehrweggeschirr nutzen. Zur Förderung nachhaltiger Ernährungsentscheidungen beteiligt sich das Studierendenwerk Dortmund am Projekt KlimaTeller. Klimafreundliche Gerichte werden entsprechend gekennzeichnet und machen die Auswirkungen von Ernährung auf das Klima sichtbar. Begleitend wurden gemeinsam mit Hochschulpartnern und Studierendenvertretungen Umfragen und Informationsmaßnahmen durchgeführt, um für nachhaltige Ernährung zu sensibilisieren und das Ernährungsverhalten der Gäste besser zu verstehen. Für Kinder von Studierenden steht unter anderem der kostenlose KinderWerksteller, Hochstühle und eine Kinderspielecke in der Hauptmensa zur Verfügung.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Fitness-Kurses in einer großen Sporthalle © Jens Grünheidt​/​TU Dortmund
Eine Studentin und ein Student beim gemeinsamen Lernen mit Laptop auf einer Wiese im Sommer © Jürgen Huhn​/​TU Dortmund

Hochschulsport

Der Hochschulsport Dortmund (hsp) bietet Studierenden und Beschäftigten ein vielfältiges Sport- und Bewegungsangebot mit 85 Sportarten, rund 900 Kursen sowie zahlreichen Sportevents und Wettkämpfen. Zu den etablierten Formaten zählen der jährliche Campuslauf, die Fußball-Campusliga und das Fitnessstudio „Fitnessförderwerk (FFW)“ (550 Mitglieder, alle Angaben für das Jahr 2025).

Darüber hinaus bietet der Campus vielfältige Möglichkeiten für individuelle und selbstorganisierte Bewegung. Frei zugängliche Sportstätten wie der Boulderfelsen, Calisthenics-Anlagen und Tischtennisplatten können ohne vorherige Buchung genutzt werden. Ergänzend stehen buchbare Sportstätten, unter anderem für Fußball und Padel, zur Verfügung.

Inklusion und Barrierefreiheit sind ebenfalls wichtige Bestandteile des Hochschulsports. Menschen mit Beeinträchtigungen werden individuell beraten und bei der Suche nach geeigneten Angeboten unterstützt. Mit Showdown für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen gibt es zudem ein gezielt inklusives Sportangebot. Die Sportstätten an der Otto-Hahn-Straße 3 einschließlich des Erweiterungsbaus sind barrierefrei gestaltet.