Forschungsprofil
Die TU Dortmund ist eine international sichtbare Forschungsuniversität mit einem vielfältigen Profil aus Ingenieur- und Natur- sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Diese disziplinäre Vielfalt bildet die Grundlage für eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit in ihren ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen. Forschung an der TU Dortmund verbindet Grundlagenorientierung mit gesellschaftlicher Relevanz und Transferorientierung. Das Thema Nachhaltigkeit wird in allen fünf Profilbereichen der TU Dortmund direkt oder indirekt thematisiert. Beispiele für nachhaltige Forschungsprojekte aus den Profilbereichen sind im Abschnitt „Forschungsaktivitäten“ aufgeführt.
UA Ruhr
Die TU Dortmund arbeitet unter dem Dach der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) seit 2007 strategisch eng mit der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen zusammen. Durch ihre vielfältigen gemeinsamen Forschungsinitiativen und die Bündelung der komplementären Stärken zu einem dynamischen und leistungsfähigen Verbund, erreicht die UA Ruhr eine Größenordnung, die für zukunftsweisende Lösungen des Forschungsthemas Nachhaltigkeit erforderlich ist. Beispiele für nachhaltige Forschungsprojekte der TU Dortmund und der Research Alliance finden sich im Abschnitt „Forschungsaktivitäten“.

Research Alliance Ruhr
Seit 2021 intensiviert die UA Ruhr ihre internationale Spitzenforschung im Rahmen von Forschungsclustern in der Research Alliance Ruhr und adressiert in vier Research Centern und einem College zentrale Zukunftsfragen:
Research Communities
In Erweiterung der Forschungskooperationen wurden sog. „Research Communities“ gegründet: Angelehnt an die Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen widmen sich die interdisziplinären Verbünde zwischen den drei UA Ruhr-Universitäten gesellschaftlich relevanten, übergreifenden Themen und verankern sie in der Lehre und im Transfer. So bündelt die Research Community Sustainability Aktivitäten, Kompetenzen und Netzwerke der UA Ruhr in Forschung, Lehre und gesellschaftlicher Wirksamkeit zu Nachhaltigkeitstransformationen und schafft einen gemeinsamen Rahmen für Austausch, Kooperation und Profilbildung über Universitäten, Disziplinen und Praxisfelder hinweg. Bearbeitet werden beispielsweise Fragen der Transformation von Energie- und Ressourcensystemen, von Kreislaufwirtschaft und Wertschöpfung, von urbanen, metropolitanen und regionalen Räumen sowie von Governance, Beteiligung und institutionellem Wandel im Spannungsfeld von Wandel und Stabilität.
Klaus Töpfer-Professur
In Gedenken an den ehemaligen Bundesumweltminister und UN-Direktor Prof. Dr. Klaus Töpfer (1938-2024) haben die drei Partner der UA Ruhr eine neue interdisziplinäre Professur für Nachhaltige Entwicklung geschaffen. Sie soll wissenschaftliche Impulse für eine gesellschaftliche Transformation geben, um natürliche Lebensgrundlagen zu erhalten. Die Ausschreibung wurde zum ersten Todestag am 8. Juni 2025 im Namen der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen veröffentlicht.






