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Inklusive, gleichberechtigte und hochwertige Bildung gewährleisten und Möglichkeiten lebenslangen Lernens für alle fördern

Ziel 4: Hochwertige Bildung

Das Ziel gliedert sich in mehrere Unterziele. Die ersten Unterziele decken das lebenslange Lernen von frühkindlicher Bildung, Erziehung und Betreuung, Grundschulbildung, universitärer und beruflicher Bildung ab (4.1 – 4.4). Ebenso sollen die Geschlechter gleichgestellt und Inklusion gefördert (4.5) sowie der Analphabetismus bekämpft werden (4.6). Mit Unterziel 4.7 soll allen Lernenden die Bildung für nachhaltige Entwicklung vermittelt werden. Dazu sollen Bildungseinrichtungen gebaut und ausgebaut werden (4.a), wesentlich mehr Hochschulstipendien für Menschen aus Entwicklungsländern verliehen (4.b) und das Angebot an qualifizierten Lehrkräften wesentlich erhöht werden (4.c).

Weißes Buch mit Stift auf rotem Hintergrund. © UN

Neues zur hochwertigen Bildung

Bericht zum Workshop: SDGs im Planspiel erleben

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UN-Entwicklungsziele und deren Wirkbeziehungen verbunden durch Pfeile © Henning Moldenhauer ​/​ Nachhaltigkeitsbüro TU Dortmund

Am 20. und 21. September fand der Workshop 'SDGs im Planspiel erleben' in der Workshop-Reihe 'Campus der Zukunft' statt.

Wie soll die TU Dortmund nachhaltiger werden? Wie sieht unsere Universität in der Zukunft aus? Und schaffen wir es gemeinsam, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten?

Um der Beantwortung dieser Fragen ein Stück näher zu kommen, fand am 20. und 21. September der Workshop 'SDGs im Planspiel erleben' in der Workshop-Reihe 'Campus der Zukunft' statt. An dem Workshop nahmen 25 Mitglieder der Hochschule teil aus allen Statusgruppen - Studierende, Mitarbeitende und auch Dozierende. Organisiert wurde der Workshop vom Nachhaltigkeitsbüro der TU Dortmund.

Am ersten Tag wurde das Planspiel Sustain 2030 in zwei Gruppen gespielt. Die Teilnehmer*innen schlüpften in die Rolle eines Bürgerrates und mussten praktische Maßnahmen ergreifen, um die 17 UN-Entwicklungsziele in den nächsten Jahren zu stärken.  Konkret bedeutet das, dass der Bürgerrat den Zeitraum von 2021 bis 2030 in Halbjahres-Schritten durchläuft. Es geschehen Ereignisse wie Bundestagswahlen, Flutkatastrophen oder Demonstrationen, die sich positiv aber auch negativ auf die Entwicklungsziele auswirken können. Die Mitglieder des Bürgerrates diskutieren dann, welche Maßnahmen sie anhand von Spielkarten und dem verbleibenden Budget ergreifen wollen. Das Planspiels regte innerhalb der Gruppen zu guten Gesprächen und vielen Diskussionen an. Zudem wurden die getroffenen Entscheidungen innerhalb des Planspiels reflektiert, ob es nötig ist auf gewisse Ereignisse zu reagieren oder vielleicht eher in zukünftige Entwicklungen investiert werden soll.

Resümierend konnte am Ende beide Gruppen einen Erfüllungsgrad aller Ziele von über 95 % erreichen. Am späteren Nachmittag wurden gemeinsam die Poster der Ausstellung 'Spannungsfelder Nachhaltigkeit' der HumboldtN Initiative studiert und dabei interessante Probleme und Lösungen im Kontext von Nachhaltigkeit an Hochschulen entdeckt.

Am zweiten Tag wurden in Kleingruppen einzelne Projekte und Aspekte der TU-Nachhaltigkeitsstrategie in das Wirkungsgefüge der nachhaltigen Entwicklungsziele eingeordnet.  Mobilität und Barrierefreiheit als Ziele der Nachhaltigkeitsstrategie waren Gegenstand der Diskussion und wurden hinsichtlich der Wirkweise auf die SDGs diskutiert. Dabei zeigte sich, dass diese Projekte stark mit unterschiedlichen Zielen verknüpft sind und auch von einigen Entwicklungen profitieren können.

Zur Stärkung zwischendurch sponsorte das Studierendenwerk Getränke und aus dem Campusgarten der TU konnten frische Äpfel verkostet werden. An dieser Stelle herzlichen Dank!

Das Spiel soll in Zukunft auch für Gruppen der Universität zur Verfügung stehen und in der Lehre eingesetzt werden. Wenn Sie Interesse daran haben, schreiben Sie gerne eine Mail an das Nachhaltigkeitsbüro.

Workshopteilnehmende hören einer Präsentation zu © Jona Bensberg ​/​ Nachhaltigkeitsbüro TU Dortmund
Spielkarten auf einem Tisch, umringt von einer Spielgruppe © Gruppe spielt ein digitales Planspiel gemeinsam
Gruppe spielt gemeinsam ein Planspiel © Jona Bensberg ​/​ Nachhaltigkeitsbüro TU Dortmund

Anfahrt & Lageplan

Der Campus der Technischen Universität Dortmund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dortmund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dortmund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Campus Süd, die Abfahrt Dortmund-Dorstfeld auf der A40 zum Campus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Universität ausgeschildert.

Direkt auf dem Campus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dortmund Universität“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 20- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dortmund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duisburg. Außerdem ist die Universität mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, außerdem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dortmund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dortmund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Campus Süd und Dortmund Universität S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Campus Nord und Campus Süd. Diese Strecke legt sie in zwei Minuten zurück.

Vom Flughafen Dortmund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dortmunder Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Universität. Ein größeres Angebot an internationalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Kilometer entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Universität zu erreichen ist.